JONAS ALBER leitete renommierte Orchester, wie etwa in Deutschland das Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das WDR Sinfonieorchester Köln, das Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken, das MDR-Sinfonieorchester Leipzig, die Dresdner Philharmoniker, die Hamburger Symphoniker und die Bochumer Symphoniker. Er dirigierte ausserdem auch das Flemish Radio Symphony Orchestra, das Orchestre National de Belgique, das Iceland Symphony Orchestra, das Auckland Philharmonia Orchestra, das Cape Philharmonic Orchestra, die Philharmonie Zagreb, das Armenian Philharmonic Orchestra, das Orquestra Filarmónica de Gran Canaria, das Niederösterreichische Tonkünstlerorchester Wien, das Sinfonieorchesters St. Gallen u. v. a.
2006 debütierte JONAS ALBER beim Residentie Orkest Den Haag im Concertgebouw Amsterdam mit Richard Strauss' Alpensinfone und beim City of Birmingham Symphony Orchestra in der Birmingham Symphony Hall. Im Sommer 2007 kehrte JONAS ALBER ans Pult des Residentie Orkest Den Haag zurück.
Weitere Engagements führen ihn u. a. zum Symfonieorkest Vlaanderen, zum Kristiansand Symfoniorkester, zum Armenian Philharmonic Orchestra und zum Orchestre National de Lille. Er dirigierte im Rahmen des Stellenbosch International Chamber Music Festival in Kapstadt, das Orchestre National de Lille beim TACTUS Festival in Mons, das Flemish Radio Symphony Orchestra beim Flandern Festival 2008, erneut das Sinfonieorchester St. Gallen, das Zürcher Kammerorchester sowie das Belgrad Philharmonic Orchestra. Sein China-Debut feierte er 2009 mit dem Guangzhou Symphonny Orchestra, sein Japan-Debut mit dem Osaka Philharmonic Orchestra .
JONAS AlBER dirigierte über 500 Vorstellungen von mehr als 40 verschiedenen Opern. Schwerpunkte seiner Arbeit in der Oper sind sowohl das klassisch-romantische Repertoire von Mozart bis Puccini und Richard Strauss, als auch eine gefeierte Produktion des Ring des Nibelungen, sowie Erstaufführungen wie etwa Brittens Peter Grimes, Zemlinskys Zwerg, Korngolds Tote Stadt, Ullmanns Kaiser von Atlantis, Max von Schillings’ Mona Lisa, d'Alberts Tiefland oder Janáčeks Věc Makropulos. Starke internationale Beachtung errangen seine deutschen Erstaufführungen von Philippe Boesmans’ Opern Reigen, Wintermärchen und Julie, Mozarts La Clemenza di Tito mit neu komponierten Rezitativtexten von Manfred Trojahn im Mozart-Jahr 2006, sowie die Welterstaufführung von Siegfried Matthus' Oper Cosima im April 2007.
An der Oper Frankfurt leitete JONAS ALBER die zur „Entdeckung des Jahres“ gewählte Produktion von Schrekers Der Schatzgräber sowie die Wiederaufnahme von Peter Grimes. Mit Iphigenie in Aulis begann er eine Zusammenarbeit mit der Kammeroper Schloß Rheinsberg, die er mit Norma, Nabucco und Der Freischütz fortsetzte. Sein Debüt an der Deutschen Oper Berlin gab er mit Carmina burana, an der Wiener Volksoper mit Franz Schmidts Notre Dame.
Im März 2007 dirigierte JONAS ALBER die Welterstaufführung von Benoît Merniers Oper Frühlings Erwachen am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, im Sommer 2007 einen umjubelten konzertanten Fidelio mit dem Auckland Philharmonia Orchestra. Im März 2008 leitete er die Welterstaufführung von Mats Larsson Gothes Oper Poet & Prophetess an der Norrlands Operan, eine weitere Produktion des Stücks im Oktober 2008 an der Cape Town Opera. Im September 2009 gab er mit einer Neuproduktion von Die Entführung aus dem Serail sein Debut am Teatro Colón in Buenos Aires, im Frühjahr 2010 kehrte er für eine Neuproduktion von Fidelio an das Staatstheater Braunschweig zurück und debütierte mit den Wiederaufnahmen von Das Rheingold und Götterdämmerung an der Semperoper Dresden.
Von JONAS ALBER liegen zahlreiche Schallplatteneinspielungen vor, so etwa das sinfonische Werk Schumanns (1999/2000), sinfonische Werke von Sibelius (1998), Mendelssohn (2001), Franck (2003), Richard Strauss (2006/2007), u. a. 2005/2006 erschienen Mahlers 2. und 3. Sinfonie, 2007 die Alpensinfonie von Richard Strauss. Für den Rundfunk produzierte er mit dem WDR Sinfonieorchester Köln, dem MDR-Sinfonieorchester Leipzig sowie dem BBC Symphony Orchestra. 2008 erschienen seine Aufnahmen von Strauss' Ein Heldenlenben und Tod und Verklärung sowie Benoît Merniers neue Oper Frühlings Erwachen auf CD und DVD, die mit dem französischen Schallplattenpreis diapason d'or ausgezeichnet wurde.

